Darts Players Championships Wetten: Format und Tipps

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Darts Players Championships Wetten gelten immer einem einzelnen Turnier der PDC ProTour, nicht der Jahresserie und nicht dem Saisonfinale mit dem fast gleichen Namen. 2026 gehören 34 solcher Turniere zur Serie, jedes mit eigener Auslosung, eigenem Sieger und eigenem Preisgeld. Die Preisgelder aller Turniere zählen zugleich für eine gemeinsame Jahresrangliste, an deren Ende die Qualifikation für die Players Championship Finals hängt.

Die Besonderheiten der Darts Players Championship Events

Vom ersten Match bis zum Titel liegen bei einem Players Championship Event sieben Runden. Wer auf einen Turniersieger setzt, legt sich damit auf sieben Ergebnisse in Folge fest, wer auf ein einzelnes Match setzt, nur auf eines.

  • Gewettet wird auf ein Einzelturnier, nicht auf eine Saison. Jedes Event hat seine eigene Auslosung und seinen eigenen Sieger, und wer eines gewinnt, startet im nächsten wieder in der ersten Runde.
  • Die frühen Runden laufen über eine kurze Distanz von Best of 11 Legs, und ein verlorenes Leg wiegt dort schwerer als in einem langen Match.
  • Mehrere Partien laufen gleichzeitig. Es gibt keine Bühne, auf der ein Match nach dem anderen gespielt wird, sondern parallel besetzte Boards.
  • Der Vorlauf ist kurz. Bis kurz vor dem Turniertag ist offen, wer antritt, wer gesetzt ist und wer gegen wen spielt.

Der bekannte Name eines Favoriten ist damit die Information, die am Turniertag am wenigsten wert ist, denn sie stand schon Wochen vorher fest. Feld, Setzliste, Turnierbaum und der Verlauf des Tages entstehen dagegen erst kurz vorher, und genau daran hängen Darts Players Championships Wetten.

34 Turniere, fünf Orte und die deutsche Station

Die Saison 2026 umfasst 34 Turniere der Players Championships, fortlaufend nummeriert von PC1 bis PC34. Die Nummer im Namen ist nichts als die Position im Saisonkalender, und sie beginnt in jeder Saison neu bei PC1. Gespielt wird in Hildesheim, Wigan, Leicester, Milton Keynes und Den Bosch. Jedes dieser Turniere wird für sich entschieden, das gewonnene Preisgeld zählt aber zugleich für dieselbe Jahresrangliste der Serie.

Die Halle 39 in Hildesheim

In Deutschland spielt die Serie in Hildesheim, in der Halle 39. Dort begann die Saison 2026 mit PC1 und PC2 am 9. und 10. Februar, und im Sommer kamen PC25 und PC26 am 28. und 29. Juli dazu. Die übrigen Stationen verteilen sich auf Wigan, Leicester und Milton Keynes in England sowie Den Bosch in den Niederlanden.

Zwei Turniere an zwei Tagen

Die Turniere der Serie liegen paarweise an aufeinanderfolgenden Tagen. Zwei Turniere am selben Ort bleiben zwei getrennte Wettbewerbe mit eigener Meldung und eigener Auslosung. Wer am ersten Tag in Runde eins verliert, steht am zweiten Tag wieder in Runde eins, und ein Sieg am ersten Tag bringt am zweiten keinen Vorteil im Turnierbaum.

Modus, Distanzen und Preisgeld je Turnier

Ein Turnier der Serie läuft an einem Tag als reines K.o.-Turnier mit 128 Spielern durch, ohne Gruppenphase und ohne zweite Chance nach einer Niederlage. Länger wird erst am Ende gespielt: Bis ins Viertelfinale gilt für jedes Match dieselbe kurze Distanz, und nur Halbfinale und Finale gehen darüber hinaus. Verteilt werden 2026 pro Turnier 150.000 Pfund.

Runde

Distanz

Preisgeld

Finale

Best of 15 Legs

15.000 Pfund für den Sieger, 10.000 für den Finalisten

Halbfinale

Best of 13 Legs

6.500 Pfund

Viertelfinale

Best of 11 Legs

4.000 Pfund

Achtelfinale

Best of 11 Legs

3.000 Pfund

Letzte 32

Best of 11 Legs

2.000 Pfund

Letzte 64

Best of 11 Legs

1.250 Pfund

Hochgerechnet auf das ganze Feld reicht diese Staffel für 64 bezahlte Spieler und ergibt dabei genau die 150.000 Pfund. Wer sein erstes Match verliert, fährt ohne Preisgeld nach Hause.

Dieselben Beträge sind zugleich die Rechengröße der Jahresrangliste. Die Players Championship Rankings sind die Summe dessen, was ein Spieler im Kalenderjahr in den Turnieren der Serie gewonnen hat; Preisgeld aus anderen Turnieren zählt dort nicht, und abgezogen wird nie etwas. Distanzen und Preisgeldstaffel stehen bei Darts Players Championships Wetten lange vor dem Turniertag fest und gelten in jedem Turnier der Serie gleich, anders als Feld und Auslosung.

Tour Cards, Nachrücker und die 32 gesetzten Plätze

Melden dürfen zuerst die Full Members der PDC, also die Spieler mit einer Tour Card. Bleiben danach Plätze frei, lädt die PDC Associate Members nach, und deren Reihenfolge richtet sich nach der Rangliste der Challenge Tour am Meldeschluss. Das Feld von PC25 und PC26 kam genau so zustande, mit Spielern mit Tour Card und dazu eingeladenen Associate Members.

  • Gesetzt sind pro Turnier 32 Spieler. Grundlage ist die ProTour-Rangliste der letzten 52 Wochen, gerechnet bis zum jüngsten abgeschlossenen Turnier.
  • Diese 52-Wochen-Rangliste ist nicht die Jahresrangliste der Serie. Aus ihr entstehen die gesetzten Plätze, und sie wandert mit jedem Turnier weiter; die Jahresrangliste summiert dagegen das Kalenderjahr, und aus ihr ergibt sich das Feld des Saisonfinales.
  • Zwischen zwei Turnieren an aufeinanderfolgenden Tagen kann sich die Setzung verschieben, weil das Ergebnis des ersten Tages bereits in die 52 Wochen einfließt.
  • Nachrücker sind nie gesetzt. Sie kommen über die Rangliste der Challenge Tour ins Feld und stehen ohne Setzposition im Turnierbaum.
  • Bleibt das Feld unvollständig, stehen im Turnierbaum Freilose, und ein Spieler kommt ohne Match eine Runde weiter.

Rekorde und Sieger der Players Championships

Phil Taylor führt die Rekordliste der Players Championships mit 44 Turniersiegen und 55 Finalteilnahmen an. In anderen Kategorien stehen andere Spieler vorn, Gary Anderson mit 74 Halbfinals und James Wade mit 116 Viertelfinals. Weil jedes dieser Turniere einzeln gespielt wurde, ist das eine Summe aus vielen Jahren und kein Hinweis auf ein bestimmtes Event.

Sechs Saisonsiege von Wessel Nijman

Wessel Nijman gewann in der Saison 2026 bis PC21 sechs Turniere der Serie. Zuletzt hatte das Michael van Gerwen 2012 geschafft. Ein solcher Lauf ist in einer Serie mit wechselnden Feldern und für jedes Turnier neuer Auslosung die Ausnahme. Das liegt auch daran, dass die besten Spieler nicht an vielen Players Championship Turnieren Teilnehmen. Luke Littler wird im Jahr 2026 das erste Mal bei Players Championship an dem 27 Turnier des Jahres teilnehmen, da er sich noch für die Finals qualifizieren muss.

Deutsche Titel und Finalteilnahmen

Am 28. September 2018 gewann Max Hopp Players Championship 19 in Dublin und entschied das Finale mit 6:3 gegen Madars Razma. Martin Schindler gewann PC8 am 18. März 2025 in Hildesheim mit 8:1 gegen Jeffrey de Graaf, den ersten Titel seiner Karriere, und war damit nach Hopp der zweite Deutsche mit einem Sieg bei einem Floor-Event der PDC ProTour. Gabriel Clemens folgte am 7. Juli 2026 mit PC24, seinem ersten Titel bei einem PDC-Ranglistenturnier überhaupt.

Lukas Wenig stand bei PC23 2025 erstmals in einem Players Championship Finale, und Hopp erreichte am 5. Mai 2026 das Finale von PC14 in der Halle 39, das er mit 1:8 gegen Wessel Nijman verlor. Für Hopps Titel von 2018 reichten sechs gewonnene Legs im Finale, Schindler und Nijman brauchten in ihren Endspielen acht. Wer Ergebnisse aus verschiedenen Jahren der Serie vergleicht, vergleicht deshalb nicht zwangsläufig dieselbe Distanz. Alle diese Ergebnisse fielen in Einzelturnieren der Serie, nicht bei den Players Championship Finals.

Die Players Championship Finals am Ende der Serie

Für die Players Championship Finals qualifizieren sich die besten 64 der Jahresrangliste, und das entscheidet sich erst nach dem letzten Turnier der Serie. Dieses Preisgeld fließt zwar auch in die PDC Order of Merit, allerdings zählt für die Qualifikation bei den Players Championship Finals nur die Preisgelder bei den einzelnen Players Championship Events. Ein Titel außerhalb der Serie ändert daran nichts, auch keiner bei einem Turnier im Fernsehen, und auch die Setzliste des Finalturniers entsteht ausschließlich aus dieser Rangliste.

Die Distanzen im Finalturnier

Das Finalturnier 2025 wurde in Runde 1 und 2 über dieselbe Distanz gespielt wie ein frühes Match im Einzelturnier, in Runde 3 und im Viertelfinale über Best of 19 Legs und im Halbfinale wie im Finale über Best of 21. Wer eines dieser beiden Matches gewinnen will, braucht elf Legs; im Finale eines Einzelturniers reichen acht. Ein schwacher Start fällt über diese Distanz weniger ins Gewicht als in einer ersten Runde.

Das Preisgeld der Finals 2026

Ausgeschrieben sind für das Finalturnier 2026 insgesamt 750.000 Pfund. Davon gehen 130.000 an den Sieger, 70.000 an den Finalisten, 40.000 an ein verlorenes Halbfinale, 27.500 an ein Viertelfinale, 15.000 an ein Achtelfinale, 7.000 an die letzten 32 und 4.000 an die letzten 64. Wer dort in Runde eins ausscheidet, nimmt also 4.000 Pfund mit, so viel wie ein Viertelfinale in einem Einzelturnier der Serie, und der Sieger bekommt fast so viel, wie in einem Einzelturnier insgesamt verteilt wird.

Geschrieben von

Mark Jennes

Redaktion

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