Hungarian Darts Trophy 2026: Tipps, Quoten und Prognose

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Termin, Ort und Teilnehmerzahl der Hungarian Darts Trophy 2026 sind bestätigt, denn vom 28. bis zum 30. August treten 48 Spieler im MVM Dome in Budapest an. Die Mehrheit von ihnen muss dabei einen Tag früher anfangen als die gesetzten Spieler. Bei FestivalPlay tragen am 28. August 2026 insgesamt 34 Spieler eine Titelquote, angeführt von Luke Humphries mit 5,50.

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Was die Hungarian Darts Trophy 2026 für Titelwetten prägt

Die Professional Darts Corporation führt die Hungarian Darts Trophy auch 2026 als Turnier der PDC European Tour. Gespielt wird an drei Tagen, vom 28. bis 30. August 2026, in Budapest im MVM Dome, und die 48 gemeldeten Spieler starten nicht gemeinsam. Die 16 gesetzten Spieler steigen erst am Samstag in Runde zwei ein, während die übrigen 32 bereits am Freitag Runde eins spielen. Für eine Titelwette ist das der erste harte Unterschied, denn der größere Teil des Feldes braucht zwei Siege, ehe der Sonntag überhaupt beginnt, die Gesetzten dagegen nur einen.

Der Ablauf ist entsprechend kurz erzählt: Freitag Runde eins, Samstag Runde zwei, Sonntag Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale.

Damit fällt die Entscheidung an einem einzigen Tag. Wer den Titel holt, gewinnt am Sonntag vier Partien hintereinander, dazu kommt für die Gesetzten eine Partie am Samstag und für alle anderen je eine am Freitag und am Samstag. Ein ungesetzter Turniersieger müsste also sechs Spiele in Folge gewinnen, ein gesetzter fünf. Diese beiden Zahlen stehen hinter jeder Quote auf den Titel, egal wie stark der Name davor ist.

Der Modus zieht erst ganz am Ende an. Von Runde eins bis einschließlich Viertelfinale wird im Modus Best of 11 Legs gespielt, das Halbfinale geht über Best of 13 Legs, das Finale über Best of 15 Legs. Praktisch heißt das, dass bis zum Viertelfinale sechs gewonnene Legs eine Partie entscheiden und erst in den beiden letzten Spielen sieben beziehungsweise acht daraus werden. Der größte Teil des Weges zum Titel wird also über die kurze Distanz entschieden, auf der ein Favorit einen schwachen Beginn kaum noch aufholt. Die längeren Distanzen greifen erst, wenn ohnehin nur noch vier Spieler übrig sind.

Wer 2026 antritt und wie die deutschen Starter beginnen

Wer im Teilnehmerfeld nach den bekanntesten Namen sucht, findet die meisten von ihnen in der kleineren der beiden Gruppen. Von den 48 Startern stehen 16 direkt in Runde zwei, die anderen 32 müssen am Freitag anfangen. Die folgende Tabelle ordnet jeden Namen einer dieser beiden Gruppen zu, sie bildet keine Paarungen ab.

Start in Runde zwei (gesetzt)

Start in Runde eins (ungesetzt)

Luke Humphries

Dirk van Duijvenbode

Luke Woodhouse

David Pisek

Danny Noppert

Rob Cross

Ryan Searle

Beau Greaves

Jonny Clayton

Ritchie Edhouse

Ross Smith

Connor Scutt

Madars Razma

Niko Springer

Wessel Nijman

Maik Kuivenhoven

Gian van Veen

Daryl Gurney

Jermaine Wattimena

Laszlo Kadar

Stephen Bunting

William O'Connor

Gary Anderson

Samuel Price

Michael van Gerwen

Martin Schindler

Nathan Aspinall

Keane Barry

Josh Rock

Dave Chisnall

Chris Dobey

Andras Borbely

Niels Zonneveld

Nandor Major

Andrew Gilding

Milan Biro

Kevin Doets

Jonas Masalin

Krzysztof Ratajski

Callan Rydz

Damon Heta

James Hurrell

Ryan Joyce

Cristo Reyes

Joe Cullen

Adam Leek

Cameron Menzies

Tom Sykes

Ungesetzt heißt dabei nicht automatisch chancenlos. In Runde eins stehen unter anderem Rob Cross, Dave Chisnall, Damon Heta, Martin Schindler und Krzysztof Ratajski, und auch Beau Greaves beginnt dort. Für eine Wette auf den Turniersieg heißt das, dass schon der Freitag Namen aus dem Feld nimmt, die bei FestivalPlay eine Titelquote tragen.

Martin Schindler und Niko Springer sind die beiden deutschen Teilnehmer im bestätigten Feld. Beide sind nicht gesetzt, beginnen also am Freitag. Springer trifft zuerst auf Maik Kuivenhoven, und gewinnt er, wartet Ryan Searle. Schindler beginnt gegen Keane Barry, danach würde Madars Razma warten.

Searle und Razma stehen beide in der Gruppe der Gesetzten und kommen erst am Samstag ins Turnier. Ein erster Sieg führt die deutschen Starter damit direkt zu einem Gegner, der an diesem Wochenende noch keinen Pfeil geworfen hat, während sie selbst bereits eine Partie hinter sich haben.

Für den Sonntag reicht den beiden deutschen Startern damit kein einzelner Überraschungssieg. Sie brauchen zwei, einen am Freitag gegen einen ungesetzten Gegner und einen am Samstag gegen einen gesetzten. Dieser doppelte Schritt trennt alle 32 Starter der ersten Runde vom Achtelfinale, und er gilt für Schindler und Springer genauso wie für Rob Cross oder Damon Heta.

Niko Springer geht als Titelverteidiger in das Turnier 2026. An seiner Einstufung ändert der Titel aus dem Vorjahr nichts, denn auch er beginnt ungesetzt am Freitag und muss den kompletten Weg bei der Hungarian Darts Trophy 2026 noch einmal gehen.

Hungarian Darts Trophy Titelquoten bei FestivalPlay

Der Wettanbieter FestivalPlay notiert am 28. August 2026 für 34 Spieler eine Quote auf den Turniersieg bei der Hungarian Darts Trophy. Die Spanne reicht von 5,50 bis 101,00, und sie ist oben viel enger, als diese beiden Werte vermuten lassen. Die folgende Tabelle zeigt den vollständigen sichtbaren Stand, gruppiert nach Favoritenspitze, Verfolgerfeld und Außenseitern.

Spieler

FestivalPlay-Titelquote

Luke Humphries

5,50

Wessel Nijman

8,50

Gian van Veen

10,00

Gary Anderson

13,00

Jonny Clayton

13,00

Michael van Gerwen

13,00

Chris Dobey

13,00

Nathan Aspinall

19,00

Josh Rock

19,00

Kevin Doets

21,00

Stephen Bunting

21,00

James Wade

23,00

Rob Cross

26,00

Ross Smith

26,00

Damon Heta

29,00

Dirk van Duijvenbode

34,00

Jermaine Wattimena

34,00

Cristo Reyes

34,00

Danny Noppert

36,00

Ryan Searle

41,00

Beau Greaves

51,00

Cameron Menzies

51,00

Luke Woodhouse

51,00

Martin Schindler

51,00

Andrew Gilding

67,00

Krzysztof Ratajski

67,00

Callan Rydz

81,00

Joe Cullen

81,00

Niels Zonneveld

81,00

Connor Scutt

101,00

Daryl Gurney

101,00

Dave Chisnall

101,00

Niko Springer

101,00

William O'Connor

101,00

Luke Humphries führt die Liste mit 5,50 an, dahinter steht Wessel Nijman mit 8,50 allein auf dem zweiten Rang. Danach wird es eng. Gleich vier Spieler teilen sich denselben Wert, unter ihnen Jonny Clayton, und wer sich in dieser Gruppe entscheidet, bekommt bei FestivalPlay für Clayton dieselbe Quote wie für Gary Anderson, Michael van Gerwen und Chris Dobey. Ein Unterschied zwischen diesen vier Spielern ist im sichtbaren Angebot also nicht abgebildet.

Unterhalb der Favoritenspitze folgt ein breites Verfolgerfeld, und darunter beginnt die Gruppe der Außenseiter. Beau Greaves steht an deren oberem Rand, gemeinsam mit Cameron Menzies, Luke Woodhouse und Martin Schindler. Am unteren Ende der Liste teilen sich mehrere Spieler die höchste notierte Quote, darunter Niko Springer.

Die Gruppierung der Quoten deckt sich dabei nicht mit der Einteilung der Auslosung. Luke Woodhouse steht in derselben Quotengruppe wie Beau Greaves, obwohl er am Samstag gesetzt einsteigt und sie schon am Freitag beginnt. Auch Ryan Searle und Danny Noppert tragen trotz gesetzter Position eine Quote aus dem hinteren Teil des Verfolgerfelds. Wer nur auf die Liste schaut, sieht diesen Unterschied im Turnierweg also nicht.

Auffällig an diesem Bild ist die Verteilung. Das sichtbare Angebot hat eine schmale Spitze und ein sehr großes Feld dahinter, während die Mitte dünn bleibt. Für eine Titelwette heißt das, dass die Auswahl unter den echten Favoriten schnell erschöpft ist und der nächste Schritt sofort in deutlich höhere Quoten führt.

Hungarian Darts Trophy 2026 Prognose

Luke Humphries ist für mich der wahrscheinlichste Sieger der Hungarian Darts Trophy, da sehr viel Erfahrung mitbringt und zurzeit in einer überragenden Fomr ist. Für Clayton, Nijman und Greaves spricht jeweils etwas anderes, ein Finaleinzug gegen genau diesen Favoriten, die meisten Turniersiege des Jahres und ein Startplatz, den vor ihr noch keine Frau erreicht hat. Alle drei bleiben damit Außenseiter mit Titelchance, und die Rangfolge deckt sich nicht in jedem Punkt mit der Reihenfolge der Titelquoten.

Bei Humphries stützt das Quotenbild die Einordnung. Er steht bei FestivalPlay mit 5,50 an der Spitze, und sein Titel aus dem März zeigt, dass er ein Turnier dieser Serie von der ersten Partie bis zum Finale durchsteht. Sein Risiko steckt im Modus. Bis einschließlich Viertelfinale reichen sechs Legs für einen Sieg, und über diese kurze Distanz kann ein schwacher Auftakt gegen einen gut werfenden Gegner genügen, damit auch ein gesetzter Favorit den Sonntag gar nicht erreicht.

Nijman hat 2026 als Einziger der vier zwei Titel in dieser Serie geholt und bleibt trotzdem ein Außenseiter mit Titelchance. Bei FestivalPlay steht er mit 8,50 auf der zweitniedrigsten Quote des gesamten Turniers, deutlich vor Clayton und nah an Humphries. Genau darin liegt sein Risiko, denn die Quote behandelt ihn fast wie einen Favoriten, während er dieselben fünf Siege braucht wie jeder andere gesetzte Spieler.

Clayton steht bei FestivalPlay mit 13,00 zwar noch in der engeren Favoritenspitze, für diese Prognose bleibt er eine Außenseiteroption mit Titelchance. Für ihn spricht, dass ein Finaleinzug fast dieselbe Serie von Siegen verlangt wie ein Titel und er diese Serie in dieser Saison schon zusammenbekommen hat. Sein Risiko ist der Sonntag. Vier Partien hintereinander trennen ihn dort vom Titel, und die ersten beiden davon laufen noch über die kurze Distanz, auf der eine einzige schwache Phase genügt. Dort ist er dieses Jahr häufiger gescheitert, was auch ein Grund dafür ist, dass er dieses Jahr noch kein European Tour Event gewinnen konnte.

Greaves ist mit 51,00 die klarste Außenseiterin der vier. Für ihre Titelchance spricht, dass ihr Startplatz sie in dasselbe Feld stellt wie alle anderen, mit denselben Distanzen und denselben Gegnern. Ihr Risiko ist der Weg dorthin. Als ungesetzte Starterin beginnt sie schon am Freitag und bräuchte sechs Siege in Folge, einen mehr als jeder gesetzte Spieler. Allerdings geht sie ohne Erwartungen in diese Partie und hat dieses Jahr bereits gezeigt, dass sie an einem guten Tag jeden schlagen kann. Das zeigte sie auch bei dem Players Championship Event

Für eine Wette auf den Titel bei der Hungarian Darts Trophy 2026 bleibt Luke Humphries der wahrscheinlichste Sieger. Wer eine Außenseiteroption sucht, wählt zwischen drei unterschiedlichen Profilen. Nijman steht dem Favoriten in der Quote am nächsten, Clayton bekommt für seinen Finaleinzug eine deutlich höhere Quote, und Greaves geht als Einzige der vier den langen Weg ab Freitag. Sicher ist keine dieser vier Optionen, denn über die kurze Distanz entscheidet jede einzelne Partie neu.

Geschrieben von

Mark Jennes

Redaktion

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