World Series of Darts Wetten: Serie, Stationen und Finale

Die World Series bringt führende PDC-Spieler bei weltweiten Events mit regionalen Spitzenspielern zusammen. World Series of Darts Wetten betreffen damit ein Feld aus 16 Startern, in dem die Weltspitze bereits am Eröffnungstag auf Spieler aus der Austragungsregion trifft. Dazu kommen Distanzen von höchstens elf Legs in den frühen Runden und am Ende des Zyklus ein Finalturnier mit 32 Spielern und 450.000 Pfund Preisgeld.
Grundlagen von World Series of Darts Wetten
Hinter dem Namen World Series of Darts stehen eigenständige Einladungsturniere der Professional Darts Corporation (PDC), die unter einem gemeinsamen Dach laufen. Eine Liga ist die Serie nicht, und ein einzelnes Turnier auch nicht. Der Zyklus 2026 umfasst sechs internationale Einzelstationen, dazu kommt mit den World Series of Darts Finals ein gemeinsames Abschlussereignis, das getrennt von den Stationen geführt wird. Jede dieser Veranstaltungen hat ihr eigenes Feld, ihren eigenen Turnierbaum und ihren eigenen Sieger. World Series of Darts Wetten gelten deshalb immer genau einem dieser Ereignisse und nie der Serie als Ganzem.
Warum Wetten auf diese Serie anders funktionieren
Ein reguläres Ranglistenturnier der PDC wirkt über das ausgeschüttete Preisgeld auf die Weltrangliste. Bei den internationalen Events der World Series liegt das anders. Dort werden Punkte vergeben, und diese Punkte zählen für eine Wertung, die allein zur Serie gehört; das ausgeschüttete Preisgeld bestimmt bei diesen Events die relevante Rangliste nicht. Die Serie steht damit sichtbar neben den regulären Ranglistenturnieren, und das ist mehr als eine Verwaltungsfrage. Für die eigene Auswahl bedeutet es, dass jede Station ein abgeschlossener Wettbewerb ist. Das Feld wird für jede Station neu zusammengestellt, der Turnierbaum beginnt wieder von vorn, und aus einer Station in die nächste überträgt sich nichts weiter als der Punktestand für das Abschlussturnier. Wer World Series of Darts Wetten aufbaut, arbeitet deshalb immer mit dem Feld und der Rundenstruktur genau des Ereignisses, um das es gerade geht.
Die Austragungsorte in aller Welt
Zwei Stationen im Mittleren Osten, zwei in Ozeanien, dazu je eine in Skandinavien und in Nordamerika, so liegt der Zyklus 2026 über dem Globus. Die Spielorte sind The Dome in Manama, das Global Theater in Saudi-Arabien, das Forum in Kopenhagen, der Madison Square Garden in New York, die Spark Arena in Auckland und das WIN Entertainment Centre in Wollongong. Die Serie streut also ungleichmäßig und setzt in zwei Weltregionen jeweils ein Paar von Veranstaltungen an.
Praktisch spürbar wird das über die Zeitzonen. Weil die Spielorte über mehrere Zeitzonen verteilt sind, fällt jede Station anders in den eigenen Tagesablauf, und dieselbe Abendsession trifft am eigenen Standort jedes Mal eine andere Tageszeit. Auch die Vorlaufzeit bis zur eigenen Entscheidung ist damit von Station zu Station verschieden. Bei der einen bleibt der ganze Tag, um das Feld durchzugehen, bei der nächsten beginnt die erste Runde, während man selbst noch schläft.
Das Format der World Series of Darts
Eine Station der World Series ist an zwei Turniertagen erledigt und verzeiht keinen Ausrutscher. Gespielt wird im K.-o.-Format, und wer eine Begegnung verliert, ist aus dem Turnier. Zu gewinnen sind an einem regulären Event der Serie insgesamt 100.000 Pfund.
System und Ablauf einer Station
Am ersten Turniertag stehen acht Erstrundenpartien auf dem Programm, am zweiten Turniertag folgen Viertelfinale, Halbfinale und Finale. Ins Turnier gehen 16 Starter, acht PDC-Spieler und acht regionale Vertreter, und damit steht der Turnierbaum.
Ein Favorit muss demnach vier Begegnungen gewinnen, um eine Station zu holen. Das ist wenig im Vergleich zu einem großen Turnier, und genau hier kippen viele Einschätzungen. Vier gewonnene Partien sind schnell erzählt, aber die erste davon fällt bereits am Eröffnungstag, gegen einen Gegner, den die Setzliste vorher festgelegt hat.
Die Verteilung der Preisgelder
Zwischen dem Sieger und einem Aus in der ersten Runde liegt mehr als das Siebzehnfache. Nach erreichtem Turnierabschnitt staffelt sich die Summe eines regulären World-Series-Events 2026 so:
- Sieger: 30.000 Pfund
- Finale: 16.000 Pfund
- Halbfinale: 10.000 Pfund
- Viertelfinale: 5.000 Pfund
- Erste Runde: 1.750 Pfund
Ein früher Ausstieg kostet einen Spieler finanziell also wenig, während der Großteil der Summe erst in den letzten Runden verteilt wird. Genau dort liegt der sportliche Anreiz, und wer die Staffel kennt, versteht, warum eine Station in den frühen Partien anders wirkt als am zweiten Abend.
Das Teilnehmerfeld der World Series of Darts
Wer vor einer Station wissen will, wer überhaupt antritt, muss zwei völlig verschiedene Zugangswege auseinanderhalten. Am Bahrain Darts Masters 2026 setzte sich das Feld aus 16 Spielern so zusammen:
- die Top 6 der PDC Order of Merit
- zwei Wildcard-Plätze
- acht lokale Repräsentanten des Austragungslandes
Diese Verteilung ist nicht auf eine einzelne Veranstaltung beschränkt, denn bei den Australian Darts Masters 2026 sah das Feld genauso aus. Erst wenn beide Teile des Feldes bekannt sind, steht fest, wer antritt und wer am Eröffnungstag gegen wen spielt. Genau darauf bauen World Series of Darts Wetten auf den Turniersieger einer Station auf.
Nationale Qualifikanten und regionale Startplätze
Die andere Hälfte des Feldes, acht Startplätze, geht an regionale beziehungsweise nationale Spieler aus der Austragungsregion. Wie weit dieser Kreis reicht, hängt von der Station ab. Am Bahrain Darts Masters 2026 waren es lokale Repräsentanten des Austragungslandes, beim New Zealand Darts Masters 2026 wurden die acht Plätze als Vertreter Ozeaniens geführt.
Dass an einer Station Weltklassespieler schon zum Auftakt auf international unbekannte Namen treffen, erklärt die Setzliste. Weil sie die gesetzten Spieler in der ersten Runde auf die regionalen Startplätze verteilt, treffen die beiden Teile des Feldes sofort aufeinander. Am ersten Turniertag steht deshalb in jeder der acht Partien ein gesetzter Spieler einem regionalen Vertreter gegenüber, und beim New Zealand Darts Masters 2026 lief der Auftakt genau nach diesem Muster. Für die eigene Einschätzung ist das eine Ansage, denn in jedem Erstrundenpaar steht ein Spieler, zu dem international kaum jemand eine Meinung hat.
Das Finalturnier der World Series of Darts
Beim Abschlussereignis der Serie stehen 32 Spieler im Feld, doppelt so viele wie an einer Station. Das Startrecht ergibt sich überwiegend aus dem, was in der Serie vorher passiert ist, und auch finanziell liegt dieses Turnier auf einer anderen Ebene.
Format und Ablauf
Das Finalturnier verteilt seine Runden über vier Turniertage. Die erste Runde läuft am Donnerstag und Freitag, die zweite Runde an zwei Samstagssessions, und am Sonntag folgen am Nachmittag die Viertelfinals sowie am Abend die Halbfinals und das Finale. Wer das Finalturnier gewinnen will, muss fünf Runden über diese vier Turniertage überstehen. Eine Station ist dagegen nach zwei Turniertagen entschieden, an denen Viertelfinale, Halbfinale und Finale auf den zweiten Tag fallen. Der Weg zum Titel ist beim Abschlussereignis also eine Runde länger und über doppelt so viele Tage gestreckt, und ein Spieler geht dort nicht am Vormittag nach seiner Erstrundenpartie schon ins Viertelfinale.
Der Weg in das Finalfeld
Drei Wege führen in das Finals-Feld 2026 mit seinen 32 Startplätzen:
- 24 Plätze über die abschließende World-Series-Rangliste, die auf den Punkten aus den internationalen Events der Serie beruht
- vier Plätze über die PDC-Rangliste, die das über 104 Wochen erzielte Preisgeld abbildet
- vier Plätze an Tour-Card-Qualifikanten
Drei von vier Startplätzen kommen also aus der Serie selbst. Damit lässt sich eine Saison durchgehend verfolgen. Wer an den Stationen Punkte sammelt, arbeitet sichtbar auf das Abschlussereignis zu, und wer die Stationen mitverfolgt hat, kennt einen großen Teil des Finalfeldes bereits, bevor es offiziell steht.
Die Preisgelder
Die World Series of Darts Finals 2026 sind mit 450.000 Pfund dotiert, viereinhalbmal so viel wie an einer regulären Station. Die Staffel reicht von 100.000 Pfund für den Sieger bis 5.000 Pfund für die Verlierer der ersten Runde. Ein Aus in der ersten Runde bringt beim Abschlussereignis damit so viel wie ein Viertelfinale an einer Station, und der Sieger nimmt allein so viel mit, wie an einer Station insgesamt ausgeschüttet wird.
Die Wettarten bei den Ereignissen der Serie
Ob eine Wette dem ganzen Turnier gilt oder einer einzelnen Begegnung, daran hängt bei einem Ereignis der Serie alles. An einer Station läuft das Turnier im K.-o.-Format über Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale, am Ende steht ein Turniersieger, und jede Runde markiert einen eigenen Zwischenstand auf diesem Weg. World Series of Darts Wetten setzen deshalb immer auf einer dieser beiden Ebenen an.
Auf der Partieebene entscheidet die Struktur des Sports. Jede Begegnung einer Station wird über Legs entschieden, und die Zahl der maximal möglichen Legs steigt von der ersten Runde bis zum Finale. Eine Begegnung im Halbfinale ist also nicht dieselbe Aufgabe wie eine am Eröffnungstag, obwohl beide auf demselben Board mit denselben Regeln gespielt werden.
Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Ebenen ist der Zeitpunkt, an dem sie erledigt sind. Wer eine Begegnung verliert, ist aus dem Turnier, einen zweiten Anlauf gibt es nicht. Innerhalb einer Begegnung dagegen bleibt ein Rückstand bis zum letzten Leg aufholbar. Die Turnierebene ist also bereits mit einer einzigen verlorenen Partie beendet, die Partieebene erst mit dem entscheidenden Leg. Für eine Langzeitwette heißt das, dass sie an einer Station schon am ersten Abend hinfällig sein kann, ohne dass jemals eine der späteren Runden gespielt wurde.
Beim Finalturnier zieht sich dieselbe Turnierebene deutlich länger. Es verteilt seine Runden über vier Turniertage von Donnerstag bis Sonntag, mit erster Runde am Donnerstag und Freitag, zweiter Runde am Samstag und Viertelfinale, Halbfinale sowie Finale am Sonntag. Eine Wette auf Turnierebene bleibt dort also über mehrere Tage offen, während sie an einer Station am zweiten Abend entschieden ist.
Der Bezug der Serie zur PDC Order of Merit
Zwei Wertungen laufen hier nebeneinander, und sie zählen Verschiedenes. Für die internationalen Events der Serie werden Punkte vergeben, die in eine eigene Wertung der Serie fließen, während das ausgeschüttete Preisgeld bei diesen Events die relevante Rangliste nicht bestimmt. Die PDC Order of Merit als Hauptrangliste bildet das über 104 Wochen erzielte Preisgeld ab. Ein Erfolg an einer Station zählt für die Teilnehmer deshalb vor allem als Weg in das Finalturnier.
Ganz getrennt bleiben die beiden Wertungen trotzdem nicht. Der Zugang zu den Stationen führt über die Hauptrangliste, denn dort sind die Top 6 der PDC Order of Merit gesetzt. Und am Ende der Serie stellt die abschließende World-Series-Rangliste mit 24 von 32 Startplätzen den größten Teil des Finalfeldes, während die Hauptrangliste vier weitere Plätze beisteuert und vier an Tour-Card-Qualifikanten gehen. An dieser Stelle greifen beide Wertungen ineinander. Wer einschätzen will, worum es für einen Spieler an einer Station geht, hat damit eine handfeste Antwort. Es geht um Preisgeld und um den Platz im Finalfeld.
Die Geschichte der World Series of Darts
Die heutige Struktur der Serie, weltweit verteilte Einzelstationen mit regionalen Startplätzen und ein eigenes Abschlussturnier, ist über mehr als ein Jahrzehnt entstanden und erklärt, warum das Feld einer Station heute so zugeschnitten ist. Geprägt hat die Serie vor allem ein Spieler, Michael van Gerwen.
Entstehung und Wachstum der Serie
Die Entwicklung beginnt 2010 mit einem ersten Versuch in Las Vegas. Seit dem Neustart 2013 mit Dubai und Sydney trägt die heutige weltweite Einladungsserie den Namen World Series of Darts. Danach folgten Erweiterungen, Veränderungen am Ort des Finalturniers, 2021 eine pandemiebedingte Reduktion und bis 2026 mehrere Änderungen am internationalen Stationskalender. Aus den zwei Veranstaltungen des Neustarts sind damit sechs internationale Stationen und ein eigenes Finalturnier geworden. Gewachsen ist also die Zahl der Ereignisse und ihre Streuung über die Weltregionen, und mit ihr die Aufgabe, vor jeder einzelnen Station ein neues Feld zu prüfen.
Die Rekordsieger
Michael van Gerwen ist mit 17 Turniersiegen bei Stationen und Finalturnier der Rekordsieger der Serie im Zeitraum 2013 bis 2026. Er führt die Rangliste der Serie seit 2018 an und überholte damit Phil Taylor, der mit acht Turniersiegen zuvor alleiniger Spitzenreiter war. Auch beim Finalturnier der Serie ist van Gerwen Rekordsieger. Dahinter folgen:
- Gary Anderson: sechs Turniersiege
- Rob Cross: fünf Turniersiege
- Luke Littler: fünf Turniersiege
- Gerwyn Price: vier Turniersiege
- Peter Wright: vier Turniersiege
Der Abstand von 17 auf acht Turniersiege zeigt, wie stark eine einzelne Karriere die Bilanz dieser Serie prägt. Eine solche Bilanz beschreibt Erfolge über viele Jahre, und sie ist etwas anderes als die Favoritenrolle bei einem einzelnen kommenden Turnier.
Deutsche Sieger und Finalisten
In der Nationenwertung der World Series of Darts steht Deutschland für den Zeitraum 2013 bis 2026 bei null Turniersiegen und einer Finalteilnahme. Gabriel Clemens verlor 2019 bei den German Darts Masters das Endspiel gegen Peter Wright mit 6:8. Ein deutscher Turniersieger ist in der Serie nicht dokumentiert.
Das Finalfeld von 2026
Wer beim Abschlussereignis antritt, steht fest, bevor das Turnier beginnt. Die sechs Stationen des Zyklus 2026 sind gespielt, und die World Series of Darts Finals 2026 folgen vom 17. bis 20. September 2026 in der AFAS Live in Amsterdam. Die 32 Startplätze stammen aus den World Series Rankings, aus den PDC World Rankings und vom Tour Card Holder Qualifier.
Die 24 Plätze aus den World Series Rankings gehen in dieser Rangfolge an:
Rang | Spieler | Nation |
|---|---|---|
1 | Michael van Gerwen | Niederlande |
2 | Gerwyn Price | Wales |
3 | Luke Littler | England |
4 | Luke Humphries | England |
5 | Gian van Veen | Niederlande |
6 | Jonny Clayton | Wales |
7 | James Wade | England |
8 | Stephen Bunting | England |
9 | Nathan Aspinall | England |
10 | Brody Klinge | Australien |
11 | Josh Rock | Nordirland |
12 | Damon Heta | Australien |
13 | Raymond Smith | Australien |
14 | Danny Noppert | Niederlande |
15 | Adam Leek | Australien |
16 | Man Lok Leung | Hongkong |
17 | Jim Long | Kanada |
18 | Viktor Tingström | Schweden |
19 | Ross Smith | England |
20 | Ben Robb | Neuseeland |
21 | Motomu Sakai | Japan |
22 | Simon Whitlock | Australien |
23 | Lourence Ilagan | Philippinen |
24 | Alexis Toylo | Philippinen |
Die ersten acht Namen dieser Rangfolge verteilen sich auf drei Nationen, England, die Niederlande und Wales. Wer allein auf die Spitze der Wertung schaut, bekommt damit ein zu enges Bild vom Feld, denn dahinter wird es deutlich internationaler.
Die acht übrigen Startplätze kommen aus zwei weiteren Zugangswegen:
Weg | Spieler | Nation |
|---|---|---|
PDC World Rankings, Position 12 | Ryan Searle | England |
PDC World Rankings, Position 13 | Wessel Nijman | Niederlande |
PDC World Rankings, Position 14 | Chris Dobey | England |
PDC World Rankings, Position 17 | Jermaine Wattimena | Niederlande |
Tour Card Holder Qualifier | Callan Rydz | England |
Tour Card Holder Qualifier | Rob Cross | England |
Tour Card Holder Qualifier | Kevin Doets | Niederlande |
Tour Card Holder Qualifier | Karel Sedláček | Tschechien |
Am Zuschnitt fällt zweierlei auf. Zwölf Nationen sind vertreten, und trotz dieser Streuung liegt der Schwerpunkt eng zusammen. Zehn Spieler kommen aus England, sechs aus den Niederlanden und fünf aus Australien, je zwei aus Wales und von den Philippinen, und auf Nordirland, Hongkong, Kanada, Schweden, Neuseeland, Japan und Tschechien entfällt je ein Startplatz. Der australische Anteil von fünf Spielern ist damit der größte außerhalb Englands und der Niederlande.