Darts WM Wetten 2027: Favoriten & Wettanbieter

Die Ausgabe 2026/27 der PDC Darts WM findet vom 11. Dezember 2026 bis 3. Januar 2027 im Alexandra Palace in London statt. Darts WM Wetten laufen damit über mehr als drei Wochen, verteilt auf 128 Spieler und 36 Sessions, mit einer Spielpause über die Weihnachtstage und einem Finale nach Silvester. Wer auf den Weltmeister wettet, braucht deshalb mehr als einen Favoritennamen. Entscheidend ist, über welche Distanzen dein Spieler muss, wo die Quote ihn einordnet und ob er überhaupt im Feld steht.
Darts WM Wetten 2027 auf den Saisonhöhepunkt
Die Darts WM ist das größte Turnier des Dartsjahres, und für eine Wette darauf zählt zuerst ihre Länge. Die Professional Darts Corporation trägt sie im Alexandra Palace aus, mit einer Million Pfund für den Sieger und der Sid Waddell Trophy als Trophäe. Los geht es am 11. Dezember 2026, das Finale steigt am 3. Januar 2027, und vom 24. bis 27. Dezember ruht der Sport während der Feiertage. 128 Spieler stehen im Feld, verteilt auf 36 Sessions, und die erste Runde beginnt vier Tage früher als in der Vorjahresausgabe. Wer früh auf den Weltmeister wettet, hat seinen Einsatz über diese ganze Strecke gebunden.
Wie ungewöhnlich dieser Umfang ist, zeigt der Blick auf das World Matchplay, das andere große Turnier der PDC. In den Winter Gardens in Blackpool sind 225.000 Pfund für den Sieger ausgeschrieben, rund ein Fünftel der WM-Prämie, und nach gut einer Woche statt mehrerer Wochen ist alles entschieden. Genau darin liegt der Unterschied für Darts WM Wetten, denn die Wette auf den Weltmeister läuft über die gesamte Turnierdauer und ist damit die tragende Wette auf dieses Turnier.
Turnierformat, Distanzen und Preisgeld bei der Darts WM
Eine heiße Phase über drei Sätze reicht bei der Darts WM für die erste Runde, für das Finale reicht sie nicht. Gespielt wird im Satzmodus, ein Satz ist gewonnen, wenn ein Spieler drei Legs geholt hat, und für den Matchgewinn genügen in den Runden 1 und 2 drei Satzgewinne, während im Finale bereits sieben nötig sind. Das ist die wichtigste Mechanik hinter der Langzeitwette, denn wer über die kurzen Distanzen mit einem starken Lauf durchkommt, muss dieselbe Leistung im Halbfinale über sechs Sätze wiederholen und im Endspiel noch einmal über sieben.
Seit der Ausgabe 2025/26 starten außerdem alle Teilnehmer direkt in Runde 1. Ein Freilos in die zweite Runde gibt es für gesetzte Spieler nicht mehr, und damit hat auch der Topfavorit von Beginn an eine Partie zu gewinnen. Das Gesamtpreisgeld liegt seit derselben Ausgabe bei fünf Millionen Pfund, eine Million davon entfällt seither erstmals auf den Weltmeister. Mit jeder überstandenen Runde springt der Anteil daran deutlich nach oben.
Runde | Distanz | Preisgeld beim Ausscheiden |
|---|---|---|
Runde 1 | Best of 5 Sätze (drei Satzgewinne) | 15.000 Pfund |
Runde 2 | Best of 5 Sätze (drei Satzgewinne) | 25.000 Pfund |
Runde 3 | Best of 7 Sätze (vier Satzgewinne) | 35.000 Pfund |
Runde 4 (Achtelfinale) | Best of 7 Sätze (vier Satzgewinne) | 60.000 Pfund |
Viertelfinale | Best of 9 Sätze (fünf Satzgewinne) | 100.000 Pfund |
Halbfinale | Best of 11 Sätze (sechs Satzgewinne) | 200.000 Pfund |
Finale | Best of 13 Sätze (sieben Satzgewinne) | 400.000 Pfund für den Finalisten, 1.000.000 Pfund für den Weltmeister |
Zwischen einem Erstrundenverlierer und dem Weltmeister liegt damit rund das 67-Fache. Wer überhaupt ins Feld kommt, entscheidet sich über drei Wege mit sehr unterschiedlichen Anforderungen. Die Top 40 der PDC Order of Merit, die über zwei Jahre gerechnet wird, sind direkt dabei. Die nächsten 40 Plätze gehen an die bestplatzierten Spieler der einjährigen Pro Tour Order of Merit, die auf diesem Weg noch nicht qualifiziert sind, und 48 Startplätze sind für internationale Qualifikanten reserviert.
Die beiden Ranglisten für die automatischen Plätze messen Verschiedenes. Die PDC Order of Merit summiert das Preisgeld aus zwei Jahren und belohnt damit Beständigkeit, die einjährige Pro Tour Order of Merit dagegen ein einzelnes starkes Jahr. Wer über die zweijährige Liste ins Feld kommt, hat länger auf diesem Niveau gespielt, und genau das ist die Eigenschaft, die über die langen Distanzen der späteren Runden zählt.
Für die Ausgabe 2026/27 ist diese Qualifikation im August 2026 noch nicht abgeschlossen. Jeder Ranglistenstand aus dieser Zeit ist ein Zwischenstand und keine Teilnehmerliste. Das ist der unangenehmste Punkt an früh abgegebenen Darts WM Wetten, denn wer auf einen Spieler außerhalb der automatischen Plätze wettet, wettet zuerst darauf, dass dieser Spieler überhaupt antritt.
Die Favoriten der PDC Darts WM 2027
Ende August 2026 steht Luke Littler mit 3.137.500 Pfund an der Spitze der PDC Order of Merit, und das ist rund das Dreifache der 1.015.500 Pfund von Luke Humphries auf Rang zwei. Dahinter folgen Gian van Veen mit 1.001.250 Pfund, Gerwyn Price mit 722.500, Jonny Clayton mit 680.000, James Wade mit 649.750, Michael van Gerwen mit 642.000, Josh Rock mit 621.000, Stephen Bunting mit 609.250 und Gary Anderson mit 596.750. Wessel Nijman liegt mit 575.250 Pfund auf Rang 13.
Was eine Wette auf einen Spieler trägt, sind seine Titel, seine WM-Bilanz und seine Stärke über lange Distanzen. Ein einzelner starker Auftritt trägt sie nicht, und die Stimmung um einen Namen erst recht nicht. Bei Littler zeigen alle drei in dieselbe Richtung. Er ist zweifacher Weltmeister mit den Titeln der Ausgaben 2024/25 und 2025/26 und stand in der Ausgabe 2023/24 schon im Finale. Das Endspiel der Darts WM 2026 gewann er mit 7:1 gegen Gian van Veen, bei einem Average von 106, und war damit der erste Weltmeister, dem eine Million Pfund ausgezahlt wurde.
2026 holte Littler bis Ende Juli neben diesem WM-Titel die UK Open, die Premier League, die Masters und das World Matchplay. Damit hat er sich bislang jeden Major-Titel gesichert. Vor der WM 2026/27 stehen für ihn noch die World Series of Darts Finals, der World Grand Prix, die European Championship, der Grand Slam of Darts und die Players Championship Finals an.
Dahinter drängt Gian van Veen. Er erreichte bei der Ausgabe 2025/26 das Finale, schlug auf dem Weg dorthin die früheren Weltmeister Luke Humphries und Gary Anderson und löste Michael van Gerwen als niederländische Nummer eins ab. Humphries schied im Viertelfinale mit 1:5 gegen ihn aus, bei einem Average van Veens von 105,41, und es war van Veens fünfter Sieg in Folge gegen ihn. Humphries steht in der Order of Merit vor van Veen, hat aber nur einen WM-Titel, den aus der Ausgabe 2023/24, und in der direkten Bilanz zuletzt fünfmal verloren. Michael van Gerwen ist dreifacher Weltmeister, steht aber nur auf Rang sieben und hat seine Rolle als niederländische Nummer eins verloren. Im Kreis dahinter stehen weitere Spieler mit WM-Titel, Gerwyn Price und Michael Smith mit je einem, Peter Wright mit zwei.
Für die deutschen Starter beginnt die WM nicht mit der Auslosung, sondern mit der Qualifikation. In der PDC Order of Merit markiert Rang 40 die Grenze für den automatischen Startplatz, und Ende August 2026 stehen drei deutsche Spieler darüber, Martin Schindler mit 447.750 Pfund, Ricardo Pietreczko mit 282.000 und Niko Springer mit 218.250. Gabriel Clemens liegt mit 181.500 Pfund darunter, Lukas Wenig mit 121.000 deutlich weiter zurück, und Florian Hempel steht mit 2.000 Pfund am Ende dieser Liste. Die zweite automatische Route sind die ProTour Rankings, die nur ein Jahr umfassen, und dort ist Niko Springer der bestplatzierte Deutsche. Clemens und Wenig liegen auf beiden Listen außerhalb der Top 40 und wären zu diesem Stand über keine der beiden automatischen Routen qualifiziert.
Spieler | PDC Order of Merit | ProTour Rankings | WM 2025/26 |
|---|---|---|---|
Martin Schindler | 19 | 29 | 3. Runde |
Ricardo Pietreczko | 33 | 66 | 3. Runde |
Niko Springer | 38 | 17 | 1. Runde |
Gabriel Clemens | 45 | 44 | 3. Runde |
Lukas Wenig | 64 | 61 | 1. Runde |
Florian Hempel | 186 | ohne Angabe | nicht qualifiziert |
Was im Alexandra Palace realistisch drin ist, zeigt die Ausgabe 2025/26. Martin Schindler, Ricardo Pietreczko und Gabriel Clemens erreichten jeweils die dritte Runde, und Arno Merk kam als Sieger der PDCE DACH Super League über die internationale Qualifikation ebenfalls so weit. Niko Springer verlor Runde 1 mit 1:3 gegen Joe Comito, und Lukas Wenig schied bei seiner ersten WM-Teilnahme in Runde 1 aus. Weiter als in die dritte Runde kam keiner von ihnen, und das ist die Zielmarke, an der Darts WM Wetten auf einen deutschen Spieler gemessen werden müssen.
Die auffälligste Leistung lieferte dabei Gabriel Clemens ab. Er war der erste deutsche Spieler mit einem Average über 100 bei einer Weltmeisterschaft, schlug in Runde 2 den an 31 gesetzten Wessel Nijman mit 3:0 und verlor Runde 3 mit 2:4 gegen Luke Humphries, nachdem er aus einem 0:3 noch ein 2:3 gemacht hatte. Martin Schindler gewann Runde 2 gegen Keane Barry mit 3:0, wobei jeder Satz erst im Entscheidungsleg fiel; in Runde 3 war dann gegen Ryan Searle mit 0:4 Schluss.
Darts WM Quoten 2027
Die Siegquoten sortieren das ganze Feld in eine klare Staffel, und die Abstände zwischen den Zahlen sagen mehr als jede einzelne Quote. Der Sportwetten Anbieter N1Bet führte zum Stand 27. August 2026 für die PDC Darts WM 2027 diese Siegquoten.
Spieler | Siegquote |
|---|---|
Luke Littler | 1.67 |
Luke Humphries | 6.50 |
Gian van Veen | 13.00 |
Gerwyn Price | 13.00 |
Wessel Nijman | 19.00 |
Michael van Gerwen | 21.00 |
Josh Rock | 29.00 |
Gary Anderson | 34.00 |
Jonny Clayton | 41.00 |
Kevin Doets | 41.00 |
Stephen Bunting, Nathan Aspinall, Chris Dobey, Beau Greaves | je 51.00 |
Niko Springer | 101.00 |
Martin Schindler | 126.00 |
Ricardo Pietreczko | 201.00 |
Gabriel Clemens | 201.00 |
Lukas Wenig | 401.00 |
Florian Hempel | 401.00 |
Der größte Sprung der ganzen Liste steht gleich am Anfang, zwischen Littlers 1.67 und den 6.50 für Luke Humphries. Bis zu den 13.00 für Gian van Veen und Gerwyn Price verdoppelt sich die Quote noch einmal, danach werden die Abstände immer kleiner. Zwischen Wessel Nijman mit 19.00 und Michael van Gerwen mit 21.00 liegt fast nichts, und ab 41.00 stehen mehrere Namen zur selben Quote. An der Spitze wird also fein unterschieden, im Rest des Feldes kaum noch.
Die Grenze zwischen Titelkandidat und Außenseiter verläuft in dieser Staffel bei den 51.00 für Stephen Bunting, Nathan Aspinall, Chris Dobey und Beau Greaves. Davor stehen Spieler, denen die Quote den Titel zutraut, dahinter beginnt das Feld der Außenseiter, und die deutschen Starter setzen erst mit den 101.00 für Niko Springer ein. Interessant wird die Liste dort, wo sie deiner eigenen Einschätzung widerspricht. Gian van Veen steht mit 13.00 hinter Humphries mit 6.50, obwohl er das Finale erreicht und Humphries zuletzt fünfmal in Folge geschlagen hat. Noch größer ist die Lücke zu Gary Anderson, welcher eine Quote von 34.00 hat, obwohl er die Darts WM bereits zwei Mal gewonnen hat und zuletzt erst im Halbfinale ausgeschieden ist.
Die Quotenstaffel zeigt, wie ein Wettanbieter das Feld einschätzt. Sie ersetzt deine eigene Formanalyse nicht, sie wird damit verglichen. Diese Zahlen sind der Preis, den du für Darts WM Wetten bekommst, und sie bilden einen Stand ab, der sich mit Form, Auslosung und Turnierverlauf verschiebt.
Welche Wettarten gibt es bei der Darts WM?
Auf Turnierebene gibt es zur Darts WM vor allem eine Wette, die auf den Weltmeister. Der Sportwetten Anbieter N1Bet führte sie zum Stand 27. August 2026 unter der Bezeichnung Sieger, mit rund 85 namentlich geführten Spielern von Luke Littler bis zu den deutschen Startern Niko Springer, Martin Schindler, Ricardo Pietreczko, Gabriel Clemens, Lukas Wenig und Florian Hempel. Andere Wettangebote führen dieselbe Wette als Sieg, Turniersieg oder Gesamtsieger, eines davon unter einem eigenen Reiter Langzeitwetten mit rund 40 namentlich geführten Spielern.
Daneben stehen im Darts die Wetten auf einzelne Begegnungen, die für die PDC World Darts Championships erst nach der Auslosung angesetzt werden:
- Sieger, bei anderen Wettangeboten Sieg, Turniersieg oder Gesamtsieger: die Langzeitwette auf den Turniersieger und damit auf den kommenden Weltmeister.
- 2-Weg-Wette, bei anderen Wettangeboten Wer gewinnt: die Wette auf den Sieger einer einzelnen Partie. Weil es im Darts kein Unentschieden gibt, hat sie genau zwei Ausgänge.
- Satz-Handicap: eine Vorgabe auf Sätze. Sie ist sinnvoll, wenn du einen klaren Favoriten erwartest, seine Quote dir aber zu niedrig ist.
- Leg-Handicap: dieselbe Idee auf Legs und damit feiner abgestuft als das Satz-Handicap.
- Gesamt 180er: die Wette auf die Zahl der 180er in einer Partie. Sie hängt an der Distanz der Runde, weil ein Best of 13 mehr Legs hergibt als ein Best of 5.
- Die meisten 180er: die Wette darauf, welcher der beiden Spieler mehr 180er wirft.
- Das höchste Checkout: die Wette auf den Spieler, welcher das höchste Checkout wirft.
- Das 9-Dart-Leg: die Wette darauf, ob in einer Partie ein 9-Darter geworfen wird.
Wie viel eine Vorgabe auf Sätze oder Legs wert ist, hängt am Anwurf. Er wechselt von Leg zu Leg, und wer anwirft, ist im Leg zuerst am Zug. Ein Leg gegen den Anwurf zu gewinnen, dreht deshalb einen ganzen Satz, und genau daran entscheiden sich Satz-Handicap und Leg-Handicap.
Damit stehen für Darts WM Wetten zwei Zeitpunkte zur Wahl. Wettest du jetzt, bindest du deinen Einsatz über Wochen, ohne Auslosung und Form der Spieler im Dezember zu kennen. Wettest du während des Turniers, hast du beides gesehen, bekommst dafür aber niedrigere Quoten auf die Spieler, die noch im Feld stehen.
Der Neundarter bei der Darts WM: Prämie und Seltenheit
Ein Neundarter ist ein Leg, das mit den ersten neun Darts von 501 auf null beendet wird, und bei der WM bleibt er der Ausnahmefall. In der gesamten Geschichte der PDC Darts WM sind 16 dokumentiert, und in der Ausgabe 2025/26 kam keiner hinzu. Der erste der Turniergeschichte fiel erst 2009, fünfzehn Jahre nach der ersten Austragung. Nur Raymond van Barneveld und Adrian Lewis gelangen je zwei, und zweimal fiel einer in einem Finale, durch Adrian Lewis in der Ausgabe 2010/11 und durch Michael Smith in der Ausgabe 2022/23.
Für die Ausgabe 2026/27 schreibt die PDC für jeden Neundarter bei der WM eine Prämie von 180.000 Pfund aus, zu gleichen Teilen aufgeteilt zwischen dem werfenden Spieler, der Wohltätigkeitsorganisation Prostate Cancer UK und einem ausgelosten Zuschauer. Auf den Spieler entfallen damit 60.000 Pfund.
Für eine Wette zählt neben dieser Prämie vor allem die Häufigkeit, mit der ein Neundarter in mehr als drei Jahrzehnten Turniergeschichte tatsächlich fiel. Wenn Darts WM Wetten auf einen Neundarter angeboten werden, steht hinter ihrer hohen Quote genau diese Seltenheit.
Die Geschichte der Darts WM: Rekordsieger und das heutige Feld
Phil Taylor hat die Anfangsjahre dieses Turniers geprägt wie kein anderer, mit 14 Titeln aus 25 Teilnahmen und 19 Endspielen, der letzte davon in der Ausgabe 2012/13. Entstanden ist die WM 1994 als WDC World Darts Championship, als Folge der Spaltung im Darts, bei der sich der World Darts Council von der British Darts Organisation löste. Erster Weltmeister wurde Dennis Priestley. Nach dem Vergleich zwischen BDO und WDC im Jahr 1997 wurde aus dem WDC die Professional Darts Corporation.
Die PDC benennt jede Ausgabe nach der Spielzeit und nicht nach dem Kalenderjahr. Luke Littlers beide Titel heißen bei der PDC deshalb 2024/25 und 2025/26. Das Preisgeld wuchs in Stufen. 2002 übertraf das PDC-Preisgeld erstmals das der BDO, 2010 erreichte das Gesamtpreisgeld erstmals eine Million Pfund bei 200.000 Pfund für den Champion, und ab 2019 lag es bei 2,5 Millionen Pfund mit 500.000 für den Sieger.
Spieler | Titel |
|---|---|
Phil Taylor | 14 |
Michael van Gerwen | 3 |
John Part | 2 |
Adrian Lewis | 2 |
Gary Anderson | 2 |
Peter Wright | 2 |
Luke Littler | 2 |
Insgesamt gab es dreizehn verschiedene Weltmeister. Sechs von ihnen haben genau einen Titel: Dennis Priestley, Raymond van Barneveld, Rob Cross, Gerwyn Price, Michael Smith und Luke Humphries. Rob Cross gewann die Ausgabe 2017/18 mit 7:2 gegen Phil Taylor, Peter Wright die Ausgaben 2019/20 und 2021/22, Gerwyn Price die Ausgabe 2020/21 und Michael Smith die Ausgabe 2022/23.
Für das heutige Feld folgt daraus eine nüchterne Einordnung. Nach Taylors Ära verteilten sich die Titel auf deutlich mehr Spieler, und für knapp die Hälfte der Weltmeister blieb es bei einem einzigen Erfolg. Ein WM-Titel im Lebenslauf sagt also weniger über die nächste Ausgabe, als eine Quote gelegentlich unterstellt. Mit Luke Littler steht heute wieder ein Spieler an der Spitze, der das Feld beherrscht, und sein Vorsprung zeigt sich in den Titeln genauso wie in der Order of Merit. Er könnte nun den dritten Titel in Folge holen, was in der PDC bislang nur einem Spieler gelang und dieser war Phil Taylor.
Häufige Fragen
Über wie viele Sätze wird in den einzelnen Runden gespielt?
Bei der Ausgabe 2025/26 gewann in Runde eins und zwei der Spieler, der zuerst drei Sätze zusammen hatte, in Runde drei und vier waren es vier, im Viertelfinale fünf, im Halbfinale sechs und im Finale sieben. Ein Satz ging jeweils an den, der zuerst drei Legs gewann. Dasselbe Handicap auf Sätze wiegt deshalb in Runde eins deutlich schwerer als im Finale, weil dort mehr als doppelt so viele Sätze zu gewinnen sind.
Spielen bei der Darts-WM auch Frauen mit?
Ja, und zwar im selben Feld und über dieselben Qualifikationswege. Es gibt keinen getrennten Wettbewerb und keine getrennte Runde. Beau Greaves hat sich über die Women's Series Order of Merit für den Alexandra Palace qualifiziert, und deshalb steht sie in derselben Quotenliste wie alle anderen. Ihre Quote ist damit mit den übrigen vergleichbar, weil sie denselben Turnierweg vor sich hat.
Was ist ein Entscheidungssatz, und wie wird er gespielt?
Der Entscheidungssatz ist der letzte Satz einer Partie, in dem beide Spieler gleich viele Sätze haben. Er muss mit zwei Legs Vorsprung gewonnen werden: Steht es 2:2, endet er 4:2 oder 5:3, nicht 3:2. Bei 5:5 fällt ein einzelnes Sudden-Death-Leg, und um den Anwurf wird dann nicht mehr geworfen. Für Wetten auf die Gesamtzahl der Legs ist das die Stelle, an der eine Partie länger werden kann als die Rechnung aus Sätzen und Legs vermuten lässt.