European Darts Championship Wetten 2026: Feld, Setzliste und Favoriten

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Für Darts-EM Wetten auf Dortmund findest du schnell Termine, Preisgeld und eine Liste möglicher Paarungen. Was davon für deine Wette zählt, steht selten dabei: wer in diesem Jahr ernsthaft um den Titel spielt, warum der Weltmeister nicht ganz oben in der Setzliste steht und an welchem Turniertag sich eine Wette auf eine einzelne Partie lohnt. Bei European Darts Championship Wetten lässt sich das vor dem ersten Dart klären, wenn du weißt, wie das Feld zustande kommt und welche Gegner der Turnierbaum jedem Favoriten in den Weg stellt.

Wie kommt das Feld für Dortmund zustande?

In die Westfalenhalle kommt nur, wer auf der European Tour dieser Saison genug Preisgeld gewonnen hat. Ihre Rangliste zählt ausschließlich, was ein Spieler in den 15 Turnieren 2026 verdient, und die 32 Besten spielen vom 22. bis 25. Oktober in Dortmund, gesetzt in genau dieser Reihenfolge. Ein Platz in der Weltrangliste oder ein früherer Titel zählt dabei nicht.

Vor dem letzten Turnier in Maastricht sind 14 der 15 Turniere der European Tour gespielt, elf verschiedene Spieler haben sie gewonnen, keiner mehr als zweimal. Über die Reihenfolge entscheidet deshalb das Geld, das ein Spieler auch ohne Titel mitnimmt: Ross Smith stand viermal im Endspiel und führt deutlich, Littler ist mit ebenfalls zwei Titeln nur Siebter.

Platz

Spieler

Preisgeld (Pfund)

Titel

1

Ross Smith

153.000

2

2

Wessel Nijman

116.000

2

3

Krzysztof Ratajski

89.500

1

4

Jonny Clayton

86.000

1

5

Nathan Aspinall

82.000

1

6

Josh Rock

76.000

1

7

Luke Littler

75.000

2

8

Luke Humphries

75.000

1

Selbst mit einem Sieg in Maastricht, der 35.000 Pfund bringt, kämen Littler und Humphries auf höchstens 110.000 Pfund und blieben hinter Nijman und Ross Smith; bis auf Platz 3 könnte einer von ihnen aber noch steigen. Weil jeder Platz eine feste Stelle im Turnierbaum hat, steht ihr Weg durch das Turnier erst nach Maastricht fest.

Die Weltrangliste zählt dagegen das Preisgeld aus 104 Wochen, von den großen Ranglistenturnieren und der gesamten ProTour. Dort ist Littler die Nummer eins, in Dortmund die Nummer sieben. Für eine Wette auf eine einzelne Partie sagt die Zahl vor dem Namen deshalb nur, was ein Spieler 2026 auf der European Tour gewonnen hat, nicht, wer an diesem Abend Favorit ist.

Wer vor Maastricht außerhalb des Feldes steht

Am unteren Ende trennen wenige tausend Pfund die Spieler, die nach Dortmund fahren, von denen, die zuschauen. Stephen Bunting, 2025 noch Sieger zweier Turniere der European Tour, liegt auf Platz 32 nur 2.000 Pfund vor Karel Sedlacek und 3.500 Pfund vor Joe Cullen. Bei 35.000 Pfund für einen Turniersieg in Maastricht sichert ihm das nichts.

Platz

Spieler

Preisgeld (Pfund)

32

Stephen Bunting

33.000

33

Karel Sedlacek

31.000

34

Joe Cullen

29.500

36

Michael Smith

25.000

44

Gary Anderson

15.000

58

Ritchie Edhouse

9.000

101

Peter Wright

3.500

Wer nach Maastricht auf Platz 32 steht, ist der erste Gegner von Ross Smith und bis dahin der unsicherste Name im ganzen Turnierbaum. Weiter hinten stehen Michael Smith und die Sieger von 2024 und 2023, Ritchie Edhouse und Peter Wright. Gary Anderson fehlt sicher, obwohl er 2026 noch im Finale der Hungarian Darts Trophy stand: Er hat seine Teilnahme in Basel zurückgezogen und für Maastricht nicht gemeldet.

Maßgeblich ist die Rangliste vom 19. Oktober. Sagt danach ein Spieler spätestens 72 Stunden vor Turnierbeginn ab, rückt der nächste noch nicht qualifizierte Spieler der Rangliste nach. Paarungen und Viertel in diesem Ratgeber beruhen auf dem Stand vor Maastricht, und vor einer Wette auf eine einzelne Partie gleichst du sie nach dem 19. Oktober noch einmal ab.

European Darts Championship Wetten: Wer 2026 um den Titel spielt

Ernsthaft um den Titel spielen in diesem Jahr vier Spieler: Littler, Humphries, van Veen und Ross Smith. Littler, Humphries und van Veen stehen in der Weltrangliste auf den Plätzen 1 bis 3, in Dortmund sind sie aber nur an den Positionen 7, 8 und 11 gesetzt. Für European Darts Championship Wetten auf den Titel heißt das: Die Favoriten treffen früher auf die Besten der Tour und zum Teil früher aufeinander, als ihr Platz in der Weltrangliste vermuten lässt.

Luke Littler

Littler kommt als Weltmeister nach Dortmund, und ausgerechnet die European Championship ist das einzige Premier Event der PDC, das er nie gewonnen hat. Auf der Tour gewann er 2026 zwei Finals, 8:4 gegen van Veen und 8:6 gegen Humphries. Beim World Grand Prix verlor er Ende September in der ersten Runde gegen Luke Woodhouse, womit seine Serie von 36 Siegen bei Ranglistenturnieren im Fernsehen riss. Weil der World Grand Prix in Sätzen und mit Double In gespielt wird, lässt sich auf dieses eine Aus keine Wette gegen ihn in Dortmund bauen.

Luke Humphries

Humphries kommt mit den stärksten Ergebnissen der letzten Wochen: Am 4. Oktober gewann er den World Grand Prix mit 6:4 Sätzen gegen Gerwyn Price, eine Woche später spielte er in Basel über das ganze Turnier einen Average von 105,47. Das Finale verlor er trotzdem 4:8 gegen Jonny Clayton. Für Wetten auf seine einzelnen Partien spricht diese Form klar; für eine Langzeitwette auf den Turniersieger nimmst du dagegen einen Spieler, der zwei seiner drei Finals auf der Tour in dieser Saison verloren hat.

Gian van Veen

Van Veen ist Titelverteidiger und Dritter der Weltrangliste, steht in Dortmund aber nur an Position 11, weil er 2026 auf der European Tour kein Turnier gewonnen hat; sein einziges Finale verlor er 4:8 gegen Littler. Den Titel 2025 holte er von Position 10 aus mit einem 11:10 gegen Humphries, der im letzten Leg einen Matchdart vergab. Gegen eine Wiederholung spricht die Siegerliste: Verteidigt haben ihren Titel nur die Rekordsieger Phil Taylor und Michael van Gerwen mit je vier Titeln in Serie, seit 2017 keiner mehr. Für eine Wette auf van Veen spricht also nur sein Titel 2025 aus fast derselben Position und das, was er an einem guten Tag abrufen kann.

Ross Smith

Ross Smith steht ganz oben, weil er auf der Tour beständiger war als jeder andere, und hat die European Championship 2022 schon gewonnen. Position 1 hat aber einen Haken: Sein Viertel teilt er mit Humphries. Eine Wette auf Ross Smith als Turniersieger braucht also notfalls schon im Viertelfinale einen Sieg gegen Humphries.

Turnierbaum 2026: Welche Duelle die Setzliste festlegt

Gelost wird nichts. Jede Position der Setzliste hat ihre feste Stelle im Turnierbaum: Die Nummer 1 spielt gegen die 32 und danach gegen den Sieger aus 16 gegen 17. Für European Darts Championship Wetten steht damit vor dem ersten Dart fest, wer in welcher Runde auf wen treffen kann.

Viertel

Erste Runde

Achtelfinale gegen Sieger aus

1 (oben)

Ross Smith (1) – Bunting (32)

Wattimena (16) – Heta (17)

1 (oben)

Humphries (8) – van Duijvenbode (25)

Woodhouse (9) – Searle (24)

2 (oben)

Clayton (4) – Menzies (29)

Wade (13) – Zonneveld (20)

2 (oben)

Aspinall (5) – Chisnall (28)

Doets (12) – Dobey (21)

3 (unten)

Nijman (2) – Schindler (31)

Joyce (15) – van Gerwen (18)

3 (unten)

Littler (7) – Gilding (26)

Noppert (10) – Springer (23)

4 (unten)

Ratajski (3) – Huybrechts (30)

Price (14) – Cross (19)

4 (unten)

Rock (6) – Reyes (27)

van Veen (11) – O'Connor (22)

Am härtesten trifft die Setzliste Spieler, die in der Weltrangliste weit vorn und auf der Tour weit hinten stehen. Gerwyn Price ist als Vierter der Weltrangliste nur an Position 14 gesetzt und bekäme nach Rob Cross im Achtelfinale womöglich Krzysztof Ratajski, die Nummer 3 der Tour. James Wade, Fünfter der Weltrangliste und an Position 13 gesetzt, träfe nach Niels Zonneveld womöglich auf Jonny Clayton, der gerade Basel gewonnen hat. Beide müssten dann vor dem Viertelfinale einen Turniersieger dieser Saison schlagen.

Für eine Wette auf den Turniersieger zählt die Aufteilung in Hälften noch mehr. Littler, van Veen, Price und Nijman stehen alle unten, Humphries kann Littler, van Veen oder Price erst im Finale begegnen. Für eine Wette darauf, dass Humphries das Finale erreicht, ist das der stärkste Grund, den die Setzliste liefert.

European Darts Championship Wetten auf die erste Runde

Die erste Runde läuft am Donnerstag, 22. Oktober, und am Freitag, 23. Oktober, mit je acht Partien ab 19 Uhr. Gespielt wird wie schon 2025 bis sechs gewonnene Legs, also über Best of 11. In keiner anderen Runde braucht ein Außenseiter so wenige Legs zum Sieg, und bei European Darts Championship Wetten geht eine Siegwette auf den Favoriten an diesen beiden Abenden am ehesten verloren.

Bei sechs Legs zum Sieg hängt viel am Anwurf. Wer das Ausbullen gewinnt, wirft in bis zu sechs Legs an und hat die Partie sicher, wenn er alle durchbringt; der andere braucht mindestens ein Break, also ein Leg gegen den Anwurf. Wer erst nach dem Ausbullen live wettet, kennt diesen Vorteil schon. Wie Legs, Anwurf und Average zusammenhängen, steht in Darts Wetten erklärt.

Dazu reichen über diese Distanz wenige starke Legs. Nach einer Auswertung der PDC enden auf höchstem Niveau nur rund 10 Prozent der Legs mit zwölf Darts oder weniger, viele Spieler schaffen aber drei davon in einer Partie, und das kann über eine kurze Distanz genügen, um Luke Littler zu schlagen. Bei sechs Legs zum Sieg sind drei solche Legs die halbe Partie.

Bei Handicap-Wetten zählt die kurze Distanz noch mehr. Gibt der Favorit 2,5 Legs vor, muss er mindestens 6:3 gewinnen; wer den Außenseiter mit 2,5 Legs Vorsprung nimmt, gewinnt schon, wenn dieser vier Legs holt, und dafür reichen vier gehaltene Anwürfe ohne Break. Hält ein Spitzenspieler nach derselben Auswertung 70 Prozent seiner Anwürfe und gewinnt 42 Prozent der Legs gegen den Anwurf, kommt sein Gegner über zehn Legs im Schnitt auf etwas mehr als vier. Mit dem Handicap wettest du also auf eine gewöhnliche Partie des Außenseiters, mit der Siegwette auf seinen besten Abend.

2025 gewann in der ersten Runde in acht von 16 Partien der schlechter gesetzte Spieler, mit dem besser Gesetzten hättest du also nur jede zweite Siegwette gewonnen. Stephen Bunting verlor als Nummer 3 mit 3:6 gegen Chris Dobey, obwohl er mit 109,20 einen höheren Average spielte als Dobey mit 105,76. Einen Favoriten allein wegen seines Averages zu nehmen, schützt bei sechs Legs zum Sieg nicht vor dem Aus.

In einigen Partien sagt die Setzliste 2026 nicht einmal, wer Außenseiter ist. Michael van Gerwen (18) hat dieses Turnier viermal gewonnen, Ryan Joyce (15) warf ihn aber gerade beim World Grand Prix in der ersten Runde aus dem Turnier. Rob Cross (19), Sieger von 2019 und 2021, trifft auf Gerwyn Price (14), den Finalisten des World Grand Prix. Den Favoriten liest du dort an der Form der letzten Wochen und an früheren Titeln bei diesem Turnier ab.

Achtelfinale am Samstag: Wo die Favoriten früh gefordert sind

Am Samstag, 24. Oktober, folgen die Achtelfinals in zwei Sessions mit je vier Partien, ab 13 Uhr und ab 19 Uhr. Gespielt wird wie 2025 bis zehn gewonnene Legs. Drei schnelle Legs sind dann weniger als ein Drittel der Partie, und der eine Anwurf mehr nach gewonnenem Ausbullen zählt weniger. Bei European Darts Championship Wetten auf das Achtelfinale ist die Siegwette auf den Favoriten deshalb besser abgesichert als in der ersten Runde.

Sicher ist sie auch hier nicht. 2025 schied die Nummer 1 Nathan Aspinall im Achtelfinale gegen Danny Noppert aus, und Luke Littler verlor 7:10 gegen James Wade bei genau demselben Average, weil Wade besser auscheckte. Vor einer Wette auf eine enge Partie dieser Runde schaust du deshalb zuerst darauf, wer seine Legs zuverlässiger zumacht.

Für Humphries hält der Turnierbaum im Achtelfinale Luke Woodhouse oder Ryan Searle bereit. Woodhouse hat 2026 zwei Ranglistenturniere gewonnen und beim World Grand Prix Littler aus dem Turnier geworfen, Searle stand selbst in einem Finale der Tour. Wer Humphries im Viertelfinale sieht, wettet also womöglich darauf, dass er den Spieler schlägt, der gerade den Weltmeister besiegt hat.

Littler bekäme im Achtelfinale Noppert oder Niko Springer. Noppert stand 2026 in einem Finale der Tour und nahm 2025 die Nummer 1 der Setzliste aus dem Turnier. Im Viertelfinale wartet womöglich Wessel Nijman mit zwei Titeln auf der Tour, sonst der Sieger aus Ryan Joyce gegen Michael van Gerwen. Eine Wette darauf, dass Littler das Halbfinale erreicht, verlangt nach dem Auftakt gegen Andrew Gilding also womöglich zwei Siege gegen Spieler aus den ersten zehn der Tour.

Gian van Veen trifft im Achtelfinale womöglich auf Josh Rock (6), der 2026 ein Turnier der Tour gewonnen hat, und ist dort der schlechter gesetzte Spieler. Ross Smith bekäme Jermaine Wattimena oder Damon Heta; Wattimena stand 2026 in einem Finale der Tour und 2024 im Endspiel der European Championship. Van Veen muss also womöglich schon am Samstag einen Turniersieger dieser Saison schlagen, Ross Smith einen früheren Finalisten dieses Turniers.

Sonntag in Dortmund: Viertelfinale, Halbfinale und Finale

Am Sonntag, 25. Oktober, beginnen die Viertelfinals um 13 Uhr, Halbfinals und Finale um 19 Uhr. Die Viertelfinals gehen wie 2025 über Best of 19 Legs, Halbfinals und Finale über Best of 21. Wer das Endspiel erreicht, spielt an diesem Tag drei Partien, die letzten beiden am Abend. Van Veen gewann 2025 genau so: am Nachmittag 10:5 gegen Ryan Joyce, am Abend 11:9 gegen Michael van Gerwen und danach das Finale.

Für Darts-EM Wetten auf Halbfinale und Finale heißt das: Wenn du am Abend wettest, hast du beide Spieler wenige Stunden vorher ein ganzes Viertelfinale spielen sehen und weißt, wer an diesem Tag seine Doubles trifft. Wer seine Wette auf den Turniersieger schon vor dem Turnier abgibt, verzichtet auf dieses Wissen, und das ist der Preis für die längere Laufzeit.

Nach dem Stand vor Maastricht kann van Veen im Viertelfinale auf Ratajski oder Price treffen. Wer schon vor Donnerstag mit einem Viertelfinale Ross Smith gegen Humphries rechnet, braucht von beiden je zwei Siege; 2025 schaffte das keiner der vier am besten gesetzten Spieler.

Im Finale geht es um 150.000 Pfund, 30.000 mehr als 2025. Darunter ist das Preisgeld nach erreichter Runde gestaffelt, bis 7.500 Pfund für ein Aus in der ersten Runde.

Geschrieben von

Mark Jennes

Redaktion

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