Darts Players Championships Finals Wetten 2026

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Wer auf die Players Championship Finals 2026 wetten will, hat meist zwei Wetten im Blick: den Turniersieger, solange in Minehead noch kein Pfeil geflogen ist, und die einzelnen Spiele, sobald das Turnier läuft. Termin und frühere Sieger sind schnell gefunden. Schwieriger ist die Frage, wer in diesem Jahr überhaupt an der Scheibe steht und auf wen die Favoriten treffen, denn beides steht noch gar nicht fest. Für Darts Players Championships Finals Wetten lohnt sich der genaue Blick deshalb schon jetzt, Wochen vor dem ersten Spiel.

Wann steht das Feld der Players Championship Finals 2026 fest?

Einen Platz in Minehead bekommt nur, wer 2026 bei den Players Championships genug Preisgeld gewonnen hat. Die 64 besten Spieler dieser eigenen Rangliste sind dabei, und in genau dieser Reihenfolge werden sie auch gesetzt. Die Weltrangliste der PDC zählt dafür nicht, ein WM-Titel ebenso wenig, und auch der Titelverteidiger muss sich seinen Startplatz auf der Tour erspielen. Für Darts Players Championships Finals Wetten auf den Turniersieger heißt das: Bevor du auf einen großen Namen setzt, prüfst du, ob er überhaupt unter den 64 steht.

Abgeschlossen wird die Rangliste am 6. November 2026. Bis dahin stehen noch vier Events an: Players Championship 31 und 32 am 28. und 29. Oktober in Den Bosch, 33 und 34 am 4. und 5. November in Leicester. Wie viel diese letzten Tage verschieben können, hat Wessel Nijman 2025 gezeigt, als ihn erst sein Sieg beim letzten Event der Saison auf Platz zwei der Rangliste und damit an Position zwei der Setzliste brachte. Wer vor dem 6. November auf den Turniersieger setzt, kennt also weder das endgültige Feld noch die Gegner seines Spielers.

Mit dem Stichtag ändert sich das auf einen Schlag, denn gelost wird bei diesem Turnier nicht: Die Paarungen ergeben sich vollständig aus der Setzliste, und wer am 6. November die Rangliste kennt, kennt jede mögliche Begegnung bis zum Finale. Durcheinander bringt das nur noch eine Absage. Zieht ein qualifizierter Spieler spätestens 72 Stunden vor Turnierbeginn und vor der Bekanntgabe des Spielplans zurück, rückt der nächste Spieler der Rangliste nach, und die Paarungen werden nach dem neuen Feld neu gebildet. Bis auf diesen Fall weißt du bei einer Langzeitwette nach dem Stichtag, auf wen dein Spieler bis zum Finale treffen kann. Wer mit der Wette so lange wartet, sieht vor dem ersten Spiel in Minehead außerdem noch den Grand Slam of Darts vom 14. bis 22. November in Wolverhampton und setzt dann mit festem Feld, bekannten Paarungen und der Form aus diesem Turnier.

Darts Players Championships Finals Wetten: Wer ist dabei?

An der Spitze ist die Frage nach dem Startplatz erledigt. Ein Sieg bei einem Players Championship bringt 2026 15.000 Pfund, und selbst wenn Mario Vandenbogaerde als erster Spieler außerhalb des Feldes alle vier ausstehenden Events gewänne, käme er auf höchstens 88.750 Pfund. Wessel Nijman, Kevin Doets und Chris Dobey liegen klar darüber. Wer auf einen von ihnen als Turniersieger setzt, trägt kein Risiko mehr, dass sein Spieler das Turnier verpasst.

Platz

Spieler

Preisgeld in Pfund

1

Wessel Nijman

150.250

2

Kevin Doets

106.250

3

Chris Dobey

102.500

7

Ross Smith

65.500

8

Beau Greaves

62.250

14

William O'Connor

54.750

19

Luke Humphries

52.000

51

Gerwyn Price

34.000

62

Gary Anderson

29.750

63

Scott Williams

29.250

64

Mike De Decker

29.250

65

Mario Vandenbogaerde

28.750

74

Nathan Aspinall

26.500

76

Josh Rock

26.000

126

Luke Littler

10.500

Am unteren Ende sieht es ganz anders aus. Scott Williams, Mike De Decker und Gary Anderson liegen höchstens 1.000 Pfund vor Platz 65, und schon ein einziges Viertelfinale bei einem Players Championship bringt 4.000 Pfund. Gerwyn Price hat etwas mehr Luft, doch ein Turniersieg brächte Vandenbogaerde an ihm vorbei. Wer vor dem Stichtag auf Price oder Anderson als Turniersieger setzt, wettet damit zweimal: darauf, dass sie ihren Platz über vier Events halten, und darauf, dass sie danach das Turnier gewinnen.

Knapp draußen stehen zwei bekannte Namen, Nathan Aspinall, im Vorjahr Finalist dieses Turniers, und Josh Rock. Beiden fehlt auf den heutigen Betrag von Platz 64 weniger, als ein Viertelfinale einbringt, solange die Spieler vor ihnen nicht nachlegen. Eine Wette auf Aspinall oder Rock als Turniersieger ist vor dem 6. November vor allem eine Wette darauf, dass sie sich in Den Bosch oder Leicester noch qualifizieren.

Ganz draußen steht nach heutigem Stand ausgerechnet der Weltmeister. Luke Littler hat seinen WM-Titel 2025/26 verteidigt und ist in Minehead Titelverteidiger, bei den Players Championships 2026 aber nur auf Platz 126. Auf den heutigen Betrag von Platz 64 fehlt ihm mehr, als ein Turniersieg einbringt. Eine Wette auf Littler als Turniersieger hat erst dann eine Grundlage, wenn er am 6. November tatsächlich unter den 64 steht.

Wie die Setzliste die Wege zum Titel festlegt

Jede Paarung folgt aus der Position in der Setzliste. In der oberen Hälfte spielt die Nummer 1 gegen die 64 und direkt daneben die 32 gegen die 33; die Sieger dieser beiden Spiele treffen in der zweiten Runde aufeinander. Danach folgen 16 gegen 49 und 17 gegen 48, und nach diesem Muster geht es weiter. Die untere Hälfte beginnt mit 2 gegen 63 und 31 gegen 34. Freilose gibt es nicht, jeder braucht sechs Siege bis zum Titel, und die Nummern 1 und 2 können sich frühestens im Finale begegnen. Nach dem Stichtag zeichnest du den Weg deines Kandidaten Runde für Runde nach und siehst, auf wen er bis zum Viertelfinale treffen kann.

Weil die Setzliste nur das Preisgeld der Tour abbildet, landen Spieler von Weltklasse mit wenig Preisgeld weit hinten und treffen früh auf Gesetzte von oben. Nach heutigem Stand bekäme Gerwyn Price als Nummer 51 in der ersten Runde William O'Connor, die Nummer 14, und der Sieger dieser Partie spielte in der zweiten Runde gegen den Sieger aus Luke Humphries, der Nummer 19, und der Nummer 46. Für O'Connor ist das ein schweres Los, bei dem seine höhere Position wenig hilft, Humphries könnte schon im zweiten Spiel Price gegenüberstehen, und Price selbst müsste für den Titel gleich in den ersten beiden Runden O'Connor und womöglich Humphries schlagen. Fest ist dieser Weg erst am 6. November; wer vorher auf einen der drei als Turniersieger setzt, nimmt dieses Los nach heutigem Stand mit in die Wette.

Wie so ein Los ausgehen kann, hat 2025 gezeigt. Luke Humphries ging als Nummer eins der Welt nach Minehead, hatte die Saison der Players Championships aber nur auf Platz 58 beendet und bekam deshalb in der ersten Runde Gian van Veen, an Position sieben gesetzt. Van Veen gewann 6:5, und die Nummer eins der Welt war nach dem ersten Spiel raus. Luke Littler dagegen holte im selben Jahr von Position 36 aus den Titel. Für die Langzeitwette auf einen starken Spieler mit niedriger Position heißt das: Sein schwerstes Spiel kann gleich das erste sein, und übersteht er es, spricht die Position allein nicht mehr gegen ihn.

Die Kandidaten auf den Turniersieger 2026

Fehlt Littler, wie es nach heutigem Stand aussieht, gibt es in diesem Jahr keinen klaren Favoriten. Seit Jahren teilen sich wenige Namen die Titel: Von 2013 bis 2025 haben nur sechs Spieler dieses Turnier gewonnen, Michael van Gerwen allein siebenmal, dazu Gary Anderson, Daryl Gurney, Peter Wright, Luke Humphries und Littler. Unter den Kandidaten dieses Jahres hat nur Humphries den Titel schon geholt. Wer bei Darts Players Championships Finals Wetten auf einen anderen setzt, wettet auf einen neuen Namen in einer Siegerliste, die selten einen aufnimmt.

Spieler

Erfolge 2026

Wessel Nijman

sechs Players Championships bis Mitte Juni

Luke Humphries

World Grand Prix

Jonny Clayton

Swiss Darts Trophy

Ross Smith

World Series of Darts Finals

Beau Greaves

Players Championship 11

Gerwyn Price

Finale beim World Grand Prix

Gerwyn Price hat über seine letzten 200 Legs den besten Average im Form Guide, aber im Finale eines Majors hat er fünfmal in Folge verloren, zuletzt beim World Grand Prix mit 4:6 in Sätzen gegen Humphries. Mit seinem Los nach heutigem Stand müsste er für den Titel früh zwei schwere Spiele überstehen und im Finale diese Serie brechen. Seine Form spricht deshalb eher für Siegwetten auf seine einzelnen Partien als für die Wette auf den ganzen Titel.

Luke Humphries bringt die meisten Argumente zusammen. Er hat den World Grand Prix gewonnen, im Finale gegen Price, und steht mit Platz 19 bequem im Feld. Wer nur einen Spieler als Turniersieger nehmen will, findet bei ihm aktuelle Form, einen früheren Sieg bei diesem Turnier und keinen Zweifel am Startplatz; offen bleibt allein das Los, das ihm die Setzliste am 6. November gibt.

Wessel Nijman beherrscht die Tour in diesem Jahr: Bis Mitte Juni hatte er sechs Players Championships gewonnen, heute führt er die Rangliste an und wäre damit an Position eins gesetzt. Die kurze Distanz der frühen Runden kennt er aus der ganzen Saison. Danach aber kommen Partien, die 2025 länger dauerten als jedes Spiel auf der Tour, auf der er seine sechs Titel geholt hat. Für Siegwetten auf seine ersten Spiele spricht seine Saison; für die Wette auf den Turniersieger braucht er Siege über eine Distanz, das hat er in dieser Saison bei noch keinem Major konstant geschafft.

Jonny Clayton trifft 43 Prozent seiner Würfe auf die Doubles und liegt damit vor Humphries, die Swiss Darts Trophy hat er mit einem 8:4 im Finale gegen Humphries gewonnen. Jeder verpasste Pfeil auf das Double gibt dem Gegner eine weitere Aufnahme, und in einem kurzen Spiel kann daraus das eine Break werden, das die Partie entscheidet. Clayton lässt davon weniger zu als Humphries, und in den Partien über Best of 11 hängt eine Siegwette auf ihn deshalb seltener an dem einen verpassten Pfeil, der ein Spiel kippt.

Als Außenseiter mit echter Form stehen zwei Spieler weit oben im Feld. Ross Smith, Siebter der Rangliste, hat die World Series of Darts Finals 2026 gewonnen. Beau Greaves ist Achte, und ihr Platz hängt nicht an einem einzigen guten Tag: Ihr Sieg bei Players Championship 11 im April macht weniger als ein Viertel ihres Preisgeldes aus, und über ihre letzten 200 Legs bis Mitte Oktober spielte sie einen Average von 96,35. Beide wären nach heutigem Stand unter den ersten acht gesetzt und bekämen in der ersten Runde einen Gegner vom Ende des Feldes, Smith die Nummer 58, Greaves die 57. Für eine Langzeitwette verbinden sie damit echte Form mit einem deutlich leichteren Start als dem von Price.

Players Championships Finals Wetten auf die Spiele von Freitag bis Sonntag

Gespielt wird an allen drei Tagen in zwei Sessions, ab 14 und ab 20 Uhr deutscher Zeit, jeweils auf zwei Bühnen gleichzeitig. Von Tag zu Tag werden es weniger Spiele, und zugleich werden die Partien länger. Bei Darts Players Championships Finals Wetten auf einzelne Spiele setzt du deshalb am Freitag auf viele kurze Partien, in denen ein einziges Break genügen kann, und am Sonntag auf wenige lange, in denen der Stärkere mehr Zeit hat, sich durchzusetzen.

Tag

ab 14 Uhr

ab 20 Uhr

Spiele

Freitag, 27. November

erste Runde

erste Runde

32

Samstag, 28. November

zweite Runde

dritte Runde

24

Sonntag, 29. November

Viertelfinale

Halbfinale und Finale

7

Freitag, 27. November: erste Runde über die kurze Distanz

Am Freitag spielt das ganze Feld seine Partie der ersten Runde, und zwar über Best of 11 Legs, also bis sechs gewonnene Legs. Das ist dieselbe kurze Distanz, über die auf der Tour jedes Spiel bis zum Viertelfinale geht. Wer das Ausbullen gewinnt und seinen Anwurf sechsmal durchbringt, hat das Match sicher, ganz gleich, welchen Average der Gegner spielt. Breaks sind dabei die Ausnahme: Unter den 150 Stammspielern der Players Championships gewinnt ein Spieler, der die Hälfte seiner Legs mit eigenem Anwurf holt, gegen den Anwurf nur rund 30 Prozent seiner Legs. Wer ein Leg mit eigenem Anwurf abgibt, hat in elf Legs kaum Gelegenheit, es zurückzuholen. Für die Siegwette zählt in diesem Format deshalb weniger, wer der bessere Spieler ist, als wer seinen Anwurf durchbringt.

Was ein hoher Platz in der Setzliste dort wert ist, hat 2025 gezeigt: Wessel Nijman verlor an Position zwei 5:6 gegen Richard Veenstra, Damon Heta an Position drei 4:6 gegen den Debütanten Justin Hood. Eine Siegwette auf einen hoch Gesetzten in der ersten Runde ist deshalb eine Wette darauf, dass er sich in elf Legs kein Break leistet, das er nicht zurückholt.

Samstag, 28. November: zweite und dritte Runde am selben Tag

Wer den Freitag übersteht, spielt am Samstag zweimal. Die zweite Runde am Nachmittag geht ebenfalls über Best of 11 Legs, für diese Spiele gilt also dieselbe Rechnung wie am Freitag. Am Abend wird es deutlich länger: Die dritte Runde geht über Best of 19 Legs, also bis zehn gewonnene Legs, und damit über mehr Legs als ein Finale bei den Players Championships, das über Best of 15 Legs gespielt wird. Am Samstagabend wettest du so zum ersten Mal auf Partien, die länger dauern als jedes Spiel auf der Tour.

Mit der Länge ändert sich, was ein Break wert ist. Ein Break am Anfang entscheidet über Best of 19 allein nichts mehr, und der bessere Spieler hat genug Legs, um einen Rückstand aufzuholen. Eine Siegwette auf den Stärkeren geht am Abend deshalb eher auf als am Nachmittag, und wer auf den Außenseiter setzt, hat die kurze Distanz nicht mehr auf seiner Seite.

Die Paarungen des Abends stehen erst fest, wenn die zweite Runde gespielt ist. Auf ein Spiel der dritten Runde setzt du also erst wenige Stunden vorher, hast dafür aber beide Spieler am Nachmittag gesehen. Weil dort noch ein einziges Break eine Partie entscheiden konnte, sagt ein knapper Sieg wenig darüber, wer am Abend über die lange Distanz vorn liegt; für diese Wette ist der Average aus der zweiten Runde der bessere Hinweis als ihr Ergebnis.

Sonntag, 29. November: Viertelfinale, Halbfinale und Finale

Am Sonntag fallen drei Runden auf einen Tag: die Viertelfinals am Nachmittag, Halbfinale und Finale am Abend. Die Viertelfinals gehen wie die dritte Runde über Best of 19 Legs, Halbfinale und Finale über Best of 21, also bis elf gewonnene Legs, die längste Distanz des Turniers. Wer auf den Turniersieger gesetzt hat, braucht von seinem Spieler an diesem Tag drei Siege, die beiden letzten am selben Abend. Die Paarung des Finales steht erst nach den Halbfinals fest; wer auf das Endspiel setzt, hat beide Finalisten dann schon einmal über die lange Distanz gesehen.

Wie eng es auch über die längste Distanz bleiben kann, zeigen drei Endspiele dieses Turniers: 2025 schlug Littler Nathan Aspinall mit 11:8, 2020 gewann Michael van Gerwen 11:10 gegen Mervyn King, 2021 Peter Wright 11:10 gegen Ryan Searle. Zwei dieser drei Finals wurden erst im letzten Leg entschieden, und ein Handicap auf die Legs wäre für den Sieger dort schon bei 1,5 Legs Vorgabe verloren gewesen. Wer im Finale auf einen deutlichen Sieg setzt, braucht deshalb einen klaren Unterschied zwischen beiden Spielern; ohne ihn ist die einfache Siegwette auf einen der beiden Finalisten die Wette, die auch ein 11:10 noch gewinnt.

Geschrieben von

Mark Jennes

Redaktion

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